Ausflüge

 

Vereinsausflug 2017
Landschaft mit außerirdischem Ursprung -  Nördlingen

TTC Ausflug führte in den Geopark Ries – Besuch beim Spargelbauern

Wo es den Kelten und den Römern schon gefallen hat, da hat es heuer auch die Ausflügler des TTC Lam hingezogen: ins Nördlinger Ries.
Die Stadt Nördlingen an der Romantischen Straße passte genau in das Reiseschema des TTC. Das sympathische Städtchen ist umgeben von einer rundum begehbaren Stadtmauer, es hat eine bis ins Jahr 898 zurück reichende ereignisreiche Geschichte und ist heute Anziehungspunkt für viele Touristen. Nur eine relativ kleine Reisegruppe hatte sich für den Ausflug zusammen getan. Ihnen wurde jedoch ein abwechslungsreiches Programm geboten. Im Zentrum von Nördlingen, direkt neben der St.-Georgs-Kirche mit ihrem Wahrzeichen, dem 90 Meter hohen Kirchturm „Daniel“, bezog man Quartier.
Am Samstag Vormittag lernte die Gruppe die Vergangenheit der ehemals Freien Reichsstadt Nördlingen kennen. Unterhaltsam und packend leitete der Stadtführer durch mehrere Jahrhundert Stadtgeschichte. Die Stadt lag verkehrsgünstig und viele durchreisende Händler brachten großen Wohlstand. Ab dem 13. Jahrhundert war sie einer der wichtigsten Handelsplätze Deutschlands. Natürlich wollte man den Reichtum auch zeigen und erbaute die spätgotische Hallenkirche St. Georg mit dem mächtigen Turm. Der Geldadel schützte sich durch eine kaum einnehmbare Stadtmauer, die immer wieder den damals neuesten Waffenarsenalen angepasst wurde. Die Wendung zum Schlechteren brachte der Dreißigjährige Krieg. Die Stadt wurde belagert und in der Schlacht bei Nördlingen siegten die kaiserlich-katholischen Truppen gegen die schwedisch-protestantischen Verteidiger. Hohe Reparationszahlungen und eine lange Belagerungszeit brachten Armut und Krankheit, auch die Bedeutung als Handelszentrum ging verloren. Dem folgenden „Dornröschenschlaf“ ist es zu verdanken, dass das mittelalterliche Stadtbild bis heute erhalten blieb.
Natürlich wollten sich die TTC-Ausflügler auch ein Bild von der Umgebung, dem Geopark Ries, machen. Am Samstag Nachmittag war deswegen eine Überlandfahrt mit einigen Stopps organisiert worden. Die einzigartige Ries-Landschaft entstand vor etwa 15 Millionen Jahren durch den Einschlag eines riesigen Steinmeteoriten. Etwa 1,2 Kilometer im Durchmesser soll der gehabt haben und die Explosion eine Wucht von 25.000 Hiroshima-Atombomben. Spuren der Explosion wurden bis an der Moldau gefunden. Der so entstandene Einschlagskrater hat einen Durchmesser von 25 Kilometer. Aus fachkundiger Quelle ließ man sich hierüber informieren und sich auch durch Druck und Hitze entstandene „Schwabensteine“, den so genannten Suevit, zeigen. Trotz dieser vorgeschichtlichen Katastrophe wurde das Ries Millionen Jahre später eine überaus fruchtbare Gegend. Darum siedelten sich auch Kelten und später Römer hier an.
Dass die Ries-Landschaft fruchtbar und ertragreich ist, davon konnten sich die Ausflügler am Sonntag Vormittag überzeugen. Man hatte mit der Familie Göggerle von der Oberen Mühle in Laub einen Besuchstermin vereinbart. Die Göggerles leben sowohl von ihrer Mühle als auch vom Spargel- und Kartoffelanbau. Müllermeister Erich Göggerle fuhr mit der Reisegruppe im Planwagen aufs Spargelfeld und erläuterte den Ablauf von Anbau, Ernte und Fruchtwechsel beim Spargel. Die Göggerles gehören zu den wenigen Spargelbauern, die noch ohne Folie das edle Gemüse kultivieren. Darum hatten sie in den letzten Wochen auch wenig zu lachen. Die Kälte hatte ihnen eine Neuanpflanzung fast zerstört und sorgt auf allen Feldern für große Ernteausfälle. Trotzdem schaffte es der Spargelbauer, seine Arbeit unterhaltsam zu vermitteln und Neugierde zu wecken. Ganz praxisnah zeigte er, wie der weiße Spargel gestochen und der grüne Spargel geschnitten wird. Wieder zurück auf dem Hof der Familie folgte eine Führung durch die Mühle in der regionales Getreide gemahlen wird. Zum Abschluss wurde ein dreigängiges Spargelmenü mit fast ausschließlich Hofeigenen Produkten serviert. Nach köstlichem Essen, interessanten Gesprächen mit dem Hausherrn und dessen Vater, Müllermeister Erich Göggerle sen., und einem Spargeleinkauf im Hofladen machte man sich auf den Heimweg.

ein paar Bilder

 

 

 

Herbstwanderung 2016 

 

TTC-Wanderung zum Osser

Der Lamer Hausberg war schon oft Ziel von TTC-Wanderungen. Übungsleiter Josef Lemberger hat es sich im Stillen vorgenommen, seinen „Wanderschäfchen“ vielerlei Wege zum Osser zu zeigen. Am Allerweltskirchweihsonntag passte das Wetter perfekt für die schon einmal verschobene Herbstwanderung. Start war in Lambach beim Märchenschloß. Zunächst führte der Weg in Richtung Kolpinghotel und daran vorbei, hinauf in den Tauschwald. Von der Tauscheinöde haben die Wanderer nichts gesehen, dafür gabs eine Pause mit einem kleinen Schnapserl. Der Weg führte weiter zum Zwieseleck, von wo aus man einen wunderbaren Blick auf die beiden dominierenden Berggipfel des Lamer Winkels, Osser und Arber, hat. Kurz nach dem Zwieseleck führt der schmale Wanderweg vorbei an einem Bildstock mit einem Hinterglasbild. Nach einer wohlverdienten Brotzeit kam die Wandergruppe an einer symbolischen Markierung der Europäischen Hauptwasserscheide vorbei. Die Quellen und Bäche auf tschechischer Seite fließen der Uhlava mit Fernziel Nordsee zu. Das bayerische Wasser fließt zum Regenfluß, weiter in die Donau und zum Schwarzen Meer.

Über die so genannte Brandwiese führte der weitere Weg dann stets dem Grenzverlauf entlang. Die Grenzmarkierungen sind selber schon zu Wanderzielen erhoben worden und für so manche Erzählung gut. Der Jägerhübel und der benachbarte Weiße Riegel waren schon in Sichtweite zum Großen Osser. Und doch galt es noch den letzten steilen Aufstieg zu bewältigen. Im Osserschutzhaus wurde dann eine verspätete Mittagsrast eingelegt. Durch den Herrenwald zum Teil entlang des Horizontalsteiges führte der Weg zurück nach Lambach.

Bilder dazu von Maria Kirschenbauer und Corinna Klingseisen

 

Vereinsausflug 2016
zu den Urahnen nach St. Ulrich am Pillersee

In das Gipfelbuch des Jakobskreuzes auf der Buchensteinwand hat ein nichtgenannter TTC-Ausflügler geschrieben: „TTC-Ausflug Lam – Gott sei Dank teilgenommen“. Ein schöneres Resümee der zweieinhalb Ausflugstage könnte man kaum ziehen!

Unter Federführung von TTC-Kassier Willy Mühlbauer wurde ein wunderschöner und gelungener Ausflug nach St. Ulrich am Pillersee unternommen. Willy Mühlbauer und seine Maria sind in St. Ulrich schon Stammgäste und wurden bereits für 20 beziehungsweise zehn Aufenthalte geehrt. Kein Wunder also, dass der Reisemanager des TTC Lam aus seinem reichen Erfahrungsfundus schöne Ausflugsideen für die TTC'ler bereit hielt. Logiert hat man in Pensionen in denen die TTC'ler zuvor zum Teil schon wiederholt zu Gast gewesen waren.

Am ersten Abend traf man sich zum gemeinsamen Abendessen im Cafe Platzerl, unweit der Pensionen. Einige Ausflügler hatten zuvor schon Kirche und Friedhof besucht und auch ein paar für Lamer Ohren bekannte Namen dort auf den Grabsteinen gelesen. Am Samstag trennte sich die Reisegruppe. Zahlreiche Teilnehmer unternahmen gemeinsam eine ausgedehnte Wanderung durch die Grießbachklamm zur Angerlalm und zur Huberalm. Der Weg durch die Grießbachklamm war schon mehrmals vom Fluss zerstört worden. Erst vor drei Jahren wurde die Klamm nun wieder neu erschlossen. Entlang an Felswänden führt der Weg mal links, mal rechts durch die Schlucht vorbei an Sandbänken und Wasserfällen. Unter anderem quert man den Fluss auf einer etwa 26 Meter langen Hängebrücke. Über den steilen Jägersteig, einen schmalen Bergpfad durch schattigen Wald, führt der Wanderweg zur ersten Einkehr. Die Angerlalm auf 1102 Meter bot Rast, Brotzeit und Livemusik. Ein paar junge Blasmusiker hatten sich zusammen gefunden und spielten im Gras sitzend für die Gäste auf. Weiter ging es für die Wanderer vorbei am Moorteich hinunter zur Huberalm auf 1080 Meter. Zuvor war Gelegenheit, auf der Huberhöhe auf 1146 Meter eine beeindruckende Aussicht zu genießen. Schattig rastete man auf der Huberalm unter alten Bäumen. Auch hier wurden die Gäste mit Blasmusik überrascht. Zu jeder vollen Stunde spielten zwei zugleich als Bedienungen arbeitende junge Frauen ein paar Blasmusikstücke.

Für die Nicht-Wanderer hatte Willy Mühlbauer eine Rundfahrt durch die Lofer Bergwelt organisiert. Zunächst fuhren sie nach Weißbach bei Lofer wo die 600 Meter lange Seisenbergklamm Gelegenheit für einen Erkundungsgang bot. Das Mittagessen wurde in Zell am See eingenommen. In St. Martin schließlich wurden die Lamer sogar Zeuge eines Almabtriebs und des damit verbundenen Herbstfestes. Sie konnten zusammen mit Tausenden weiterer Gäste das Ende des Abtriebs erleben. Beeindruckt waren sie vom prächtigen Blumenschmuck am Anwesen und im Garten der Pinzgauer Blumenkönigin in St. Martin.

Am Abend setzte sich die gesamte Reisegruppe in St. Ulrich im Gasthof St. Adolari zum Abendessen und geselliger Unterhaltung zusammen.

Auch der Sonntag hielt noch bestes Ausflugswetter für die TTC'ler bereit. So stand der geplanten Gondelbergfahrt auf die Buchensteinwand nichts im Wege. Auf 1456 Meter Höhe steht seit 2014 auf der Buchensteinwand das rund 30 Meter hohe Jakobskreuz. Es ist begehbar, hat Aussichtsräume mit großen Fenstern, vier Aussichtsterrassen und eine Panoramaplattform. Der Aufenthalt dort oben bot unvergessliche Ausblicke und man konnte sich kaum satt sehen an der umliegenden Bergwelt. Entlang des Blumenlehrpfades konnte außerdem ein Spaziergang zum Speichersee unternommen werden. Nach einem kräftigen Mittagessen auf der Buchensteinwand machte man sich zuerst per Gondel und dann mit dem Bus zurück auf den Heimweg nach Lam. Das wird für viele TTC'ler sicher nicht der letzte Besuch in St. Ulrich am Pillersee gewesen sein.

 

ein paar Bilder vorab

noch ein paar Bilder

 

 

Herbstwanderung 

auf schmalen Grat gewandert
Übers Lohberger Steindl zum Großen Ossser

Am Sonntag trafen sich einige passionierte Wanderinnen und Wanderer des TTC Lam bei kaltem aber goldenem Herbstwetter um unter der Führung von Übungsleiter Josef Lemberger eine ausgedehnte Tageswanderung zum Lamer Hausberg anzutreten.

Vom Wanderbus ließ man sich zunächst bis zum Hotel Goltz chauffieren. Von dort aus ging's aber nicht wie erwartet aufwärts, sondern erst mal bergab nach Altlohberghütte. Wanderführer Josef Lemberger wollte seinen Mitwanderern eine schöne Alternativstrecke zum geplanten ersten Ziel, dem Lohberger Steindl, zeigen. Auf dem Lohberger Steindl, einem imposant aufragenden Felsgebilde, genoss man einen herrlichen Rundblick auf den Lohberger Winkel und die gegenüber liegenden Bergrücken. Weitere kleinere Felsformationen, die Knöchel, wurden ebenso bestiegen. Immer wieder bezauberten unterwegs ehemalige Waldweiden und ausgedehnte Geröllfelder. Nach einem kurzen Abstieg machte man am Sesselplatz Halt. Dort ist unter anderem eine Hütte, in der die Wanderer eine kurze Rast hielten. Überrascht waren sie von der Tatsache, dass der Hüttenofen geheizt war und angenehme Wärme den beißenden Ostwind kurz vergessen ließ.

Entlang den weißblauen Grenzstäben führte der Weg weiter Richtung Großer Osser. Kurz vor dem Ossergipfel passierte man noch das drahtseilgesicherte Wegstück entlang eines steil aufragenden Felsens. Im Osserschutzhaus konnten sich die Wanderer stärken und aufwärmen bevor sie sich an den unspektakulären Abstieg zum Sattel machten. Vom Sattel zum Bergkircherl jedoch wählte der Wanderführer den zum Teil anspruchsvollen Weg entlang des Berggrats. Diese Wegstrecke stellte eine völlig neue Herausforderung dar. Kein Wunder, dass man beim Bergkircherl Maria Hilf gerne noch eine Kaffeepause einlegte. Der Rückweg nach Lam führte auf den Spuren des Ultra Trails entlang des Berggrats, vorbei am schon bekannten Christbaum und der Totenbrettergruppe auf der Rothschwanzlhöhe herunter bis über die Wagnergasse zur Arberstraße.

Bilder dazu von Maria Kirschenbauer

 

 

Der Königsjodler in Franken

TTC auf Ausflugstour in Bamberg – Reichhaltiges Programm

 

Am Wochenende unternahmen die TTC'ler ihren Vereinausflug nach Bamberg. Die Verantwortlichen, und ganz besonders „Reisemanager“ Willy Mühlbauer, hatten sich viele Höhepunkte für die Kurzreise ausgedacht. Franken waren schon mehrmals Vereinsausflugsziel des TTC Lam und jedes mal hatte es den Lamerern im bayerischen Norden gut gefallen. So auch heuer, als man die oberfränkische ehemalige Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg besuchte. Bamberg gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Die Bamberger Altstadt wurde bereits 1993 von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Das Weltkulturerbe besteht aus Bergstadt, Inselstadt und Gärtnerstadt. In einer Stadtführung mit dem Thema „Faszination Weltkulturerbe“ wurde den Ausflüglern Bamberg aus Weltkulturerbesicht nahe gebracht. Ein Highlight der Bergstadt ist der Kaiserdom auf dem Domberg. Aber die Alte Hofhaltung, die Neue Residenz und der Rosengarten im Innenhof der Neuen Residenz stehen einem Dombesuch in Nichts nach. Der Michelsberg mit dem Kloster St. Michael wurde während der Führung nicht besucht. Man hatte jedoch am Nachmittag ausreichend Freizeit eingeplant, so dass ein Abstecher auf den Michelsberg für viele zum Ausflug dazu gehörte. Das wohl berühmteste und meist fotografierte Bauwerk der Inselstadt ist das Alte Rathaus von Bamberg. Es ist auf einer künstlichen Insel direkt in die Regnitz gebaut. Besonders sind vor allem die Fresken an der Fassade des Alten Rathauses. Die Illusionsmalerei spielt dem Betrachter vor, dass Säulen und Statuen das Rathaus stützen. Witzig ist ein kleines Engelbein, das als Skulptur aus einem Wandfresko herausragt. Vom Rathaus aus schweift der Blick über die ehemalige Fischersiedlung „Klein Venedig“. Hier reihen sich mittelalterliche Fachwerkhäuser wie auf einer Perlenkette entlang der Pegnitz auf. Die Gärtnerstadt lernten die Gäste aus Lam nicht kennen. Sie wurden von den Stadtführerinnen jedoch über deren Geschichte informiert. Ein gemeinsames Mittagessen in einem Altstadtlokal war Teil der Stadtführung. Schweineschäuferla mit Kraut und Rauchbier ließen sich die TTC'ler dabei gerne schmecken. Klein-Venedig und einen Abschnitt des Main-Donau-Kanals lernten die Ausflügler am Nachmittag per Schiff kennen. Die Schifffahrt startete am Alten Rathaus und führte vorbei an den historischen Fachwerkhäusern, durch eine Schleuse, bis zum Bamberger Hafen und wieder zurück. Im Anschluss daran konnten die Reiseteilnehmer die Stadt nach eigenem Gutdünken erkunden. Für den Abend hatte der TTC im Quartier, dem Hotel Göller in Hirschaid, für musikalische Unterhaltung gesorgt. Die beiden Vollblutmusiker Beter und Maddin hatten dabei wohl ebenso viel Spaß wie die TTC'ler. Gesangs- und Tanzeinlagen der Ausflügler wechselten sich ab bis spät in die Nacht. Einen der musikalischen Höhepunkte bildete zu später Stunde der wohl eigentlich eher im Oberbayerischen beheimatete Königsjodler. Sehr frei nach Fredl Fesl intonierten die Ausflügler mit viel Herzblut den Jodler, der so womöglich gar in die Vereinsgeschichte eingehen wird. Den Sonntag ließ man ob der langen Nacht ruhig angehen. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt von Forchheim war man Zeuge des Festzuges der örtlichen Kolpingfamilie, die ihr 150jähriges Jubiläum mit Innenminister Joachim Hermann als Ehrengast feierte. Der Besuch eines Mittelaltermarktes in Ebermannstadt und die abschließende Fahrt mit dem historischen Dampfzug nach Behringersmühle waren weitere gelungene Programmpunkte des Wochenendes.

 

Herbstwanderung

 

Zu drei Hütten und über drei Gipfel

Herbstwanderung des TTC Lam zu Enzian, Heugstatt und Schwarzeck

Heuer bot der TTC Lam statt eines Herbstausfluges eine geführte, ausgedehnte Wanderung an. Das Angebot wurde von zahlreichen Wanderfreunden im Vereine gerne angenommen. Als Wanderführer hatte man TTC-Übungsleiter Josef Lemberger gewinnen können. Er führte die Gruppe nicht nur ortskundig durch den malerischen Herbstwald, sondern konnte am Rande auch zahlreiche interessante und unterhaltsame Informationen rund um die angesteuerten Plätze im Wald und auf den Gipfeln geben.

Ausgangspunkt der Rucksackwanderung war Lohberghütte. Von dort aus machte man sich an den Aufstieg entlang des Bramersbaches hin zu einer ersten Holzhauerhütte. Ihr sollten noch zwei weitere derartige Hütten als Zwischenziele folgen. Eine davon, die am Bramersbacher Platz, diente der Gruppe als Rastplatz für eine ausgedehnte erste Brotzeit. Dabei war auch gleich Gelegenheit, die Holzhauer Kapelle am Bramersbacher Platz zu besuchen und im Hüttenbuch, in dem unter anderem die Bauarbeiten an der Hütte dokumentiert sind, zu lesen.

Weiter gings mit Ziel Enziangipfel. Der 1285 Meter hohe Enzian ist seit dem Sturm Kyrill im Jahr 2007 baumlos, bietet aber schöne Ausblicke zum Kleinen und Großen Arber und auf die Zellertaler Seite. Auf dem Enzian stieg die Wandergruppe dann in den Arber-Hochtour-Wanderweg, der sich zum Teil mit dem Goldsteigwanderweg deckt, in Richtung Eck ein. Der nächste „Tausender“, mit 1262 Meter über normal Null der Heugstatt, war bald erreicht. Über den Reischflecksattel führte der Weg weiter zum rund 1236 Meter hohen Schwarzeck. Der Aufstieg war steil und schweißtreibend, dafür entschädigte der Ausblick vom Schwarzeck umso mehr.

Die Wanderer folgten der Arber-Hochtour noch bis zum Waldwiesmarterl und verließen dort den Weg zum Eck. Sie lockte die geplante Einkehr im Waldeck und man folgte dem Weg durch den Klosterrotter Wald zur Einöde. Eine kräftige Brotzeit war hier der Lohn für die Wanderer nach der langen Tour. Eine Gruppe von TTC-Seniorinnen war ebenfalls der Einladung zur Herbstwanderung gefolgt und man genoss das fröhliche Zusammensein.


 

 

 

 

 

TTC beim “Kine” in Neuschwanstein

 

Vereinsausflug ins Allgäu

 Am Freitag Mittag starteten die TTCler zur ihrem diesjährigen Vereinsausflug ins Allgäu. Die Anreise wurde den Lamerern dabei nicht leicht gemacht. Zahlreiche Baustellen und auch Staus und letztlich noch eine langwierige Umleitung bis zum Ziel in Nesselwang brachten es mit sich, dass das mit Spannung erwartete WM-Viertelfinale mit deutscher Beteiligung im Bus fast bis zum Schluss live via Radio mitverfolgt werden musste.

Bei Ankunft im “Löwen” in Nesselwang verzogen sich die Fußballfans unter den Ausflüglern natürlich gleich vor die Fernsehgeräte um die letzten Minuten des Spiels noch auf diese Art und Weise verfolgen zu können. Derweil braute sich um Nesselwang ein starkes Gewitter zusammen in dessen Folge kurz nach dem Spiel der Strom im Gasthof “Löwen” und in der gesamten Umgebung ausfiel. So musste auch die Küche den Betrieb einstellen und Abendessen gab es erst, als der Strom wieder zur Verfügung stand.

So gestählt konnte für das restliche Wochenende kaum mehr Schlimmeres passieren. Den Dauerregen am Samstag Vormittag am Bodensee nahm man mit Gleichmut hin und warf das geplante Programm einfach um. Statt dessen stattete man dem Allgäu skywalk einen Besuch ab. Der Baumwipfelpfad in Scheidegg bot für alle Reisenden Gelegenheit zu interessanten Spaziergängen über den Bäumen und wundervollen Ausblicken ins Allgäu. Der Skywalk ist mit Treppen aber auch mit einem Aufzug zum Baumwipfelpfad ausgestattet, so dass jeder, der Höhenfest ist, das Erlebnis auf maximal 35 Metern Höhe genießen kann. Der Pfad kann nach Wunsch über ein System von spannenden Brücken, einer Wackelbrücke, der Dschungelbrücke und der Abenteuerbrücke wieder verlassen werden. Den Höhepunkt stellt dabei die abschließende Röhrenrutsche dar.

Für den Sonntag war eine Führung auf Schloss Neuschwanstein gebucht. Mit dem Besuch dort führte der TTC Lam seine lose Reihe von Besuchen bayerischer König-Ludwig-Schlösser fort. Das Schloss Neuschwanstein oberhalb Hohenschwangau bei Füssen ist ein echter Besuchermagnet. In den Vormittagsstunden vor der Führung hatten die TTCler noch das Glück, die Marienbrücke oberhalb des Schlosses ohne Gedränge und Geschiebe erleben zu dürfen. Die Führung durch das nur teilweise fertig gestellte Schloss beeindruckte alle Teilnehmer. König Ludwig hatte seine prächtigen Räume nach den musikalischen Sagenwelten Richard Wagners ausstatten lassen. Trotzdem war das Schloss auch zu Lebzeiten des Königs schon mit elektrischem Strom, fließend Wasser und sogar mit einem Telefon ausgestattet. Der Regent verbrachte aber nur insgesamt 172 Tage auf seinem Schloss. Zu dieser Zeit war es wohl noch eine riesige Baustelle. Nach dem Tod des Königs im Jahr 1886 wurde der Bau umgehend eingestellt, so dass heute nur ein Stockwerk und der Küchentrakt zur Besichtigung stehen.

Der Tag wurde mit einem Besuch der Wieskirche abgeschlossen. Die Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies ist ebenso wie das Schloss Neuschwanstein ein Anziehungspunkt für Ausflügler und Gäste aus aller Welt. Am Besuchstag hatte eine Reiterwallfahrt zu Ehren des Hl. Ulrich statt gefunden und für den selben Tag war noch ein Konzert mit Mitgliedern des Leipziger Gewandhausorchesters in dem prächtigen Gotteshaus angesetzt. Die Lamer reihten sich in die Reihen der Kirchenbesucher ein, beeindruckt von der prächtig ausgestatteten Wallfahrtskirche und den Klängen der probenden Musiker. Nach einer verspäteten Mittagspause bei der Wieskirche trat man die Heimkehr an

 

Foto: Maria Kirschenbauer

Bildergalerie

 

 

Ausflug ins Karwendel

Von Armen und Reichen

TTC'ler vom oberbayerischen Voralpengebiet begeistert - Vereinsausflug führte nach Krün

Eine glückliche Hand hatten die Reiseverantwortlichen des TTC Lam bei der Organisation ihrer diesjährigen Ausflugsfahrt in das Karwendelgebiet. Bei wunderschönem Ausflugswetter machten sich die 40 Damen und Herren am Freitag Mittag auf den Weg in das oberbayerische Voralpengebiet. Ziel war die Gemeinde Krün im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Krün ist die Nachbargemeinde von Wallgau, dem Heimatort der Ausnahmesportlerin Magdalena Neuner. Natürlich kann kein TTC-Ausflug stattfinden ohne eine ausgedehnte Kaffeepause. Fleißige Bäckerinnen hatten eine ganze Reihe von leckeren Kuchen mit auf die Reise genommen und so war für das leibliche Wohl ausgezeichnet gesorgt.

Am Samstag besuchten die Ausflügler das Freilichtmuseum Glentleiten. Auf dem weitläufigen Gelände sind mehr als 70 Wohn- und Wirtschaftsgebäude aus verschiedenen Jahrhunderten samt ihrer Einrichtung wieder aufgebaut. Wie arm die „Häuslleit“ früher gelebt und gearbeitet haben wurde hier ebenso in Gedächtnis gerufen wie alte Arbeitsvorgänge und Berufe. Interessiert hat zum Beispiel die Wetzsteinmacherei und die Schmiede, aber auch der Kalkofen brachte für die meisten Mitreisenden ganz neue Erkenntnisse. Auch zu damaliger Zeit große Bauernhöfe sind im Freilichtmuseum wieder aufgebaut. Hier wird der Unterschied zu den einfachsten Lebensbedingungen der Häuslleit schon sehr deutlich. Selbstverständlich bietet das Freilichtmuseum zahlreich stilechte Einkehrmöglichkeiten, die von den TTC'lern angesichts der sommerlichen Temperaturen auch gerne genutzt wurden.

Am Nachmittag machte man sich mit der Herzogstand-Bahn auf, den gleichnamigen Berg zu erklimmen. Die Gondelbahn führt zum Fahrenbergkopf. Auf bequemem Weg ist von dort aus das Herzogstandhaus zu erreichen. Wer von diesem Spaziergang erst so richtig Appetit auf eine ausgedehntere Wanderung bekommen hatte, der konnte den 1731 Meter hoch gelegenen Herzogstand erklimmen. Die Wanderung war nicht schwer, aber schweißtreibend. Oben belohnte die Ausdauernden jedoch ein sagenhafter Blick sowohl auf den Kochel- als auch auf den Walchensee. Wer den Gipfel nicht erwandern wollte, konnte den Panorama-Naturlehrpfad erkunden. Was Wunder, dass die TTC'ler nach diesen im vollen Sonnenschein liegenden Touren eine Einkehr im Herzogstandhaus machen mussten.

Hatte man am Samstag Vormittag das einstige Leben der armen Leute und der Bauern im Freilichtmuseum Glentleiten gesehen, so war am Sonntag mit dem Besuch im Schloss Linderhof „Kontrastprogramm“ angesagt. Im vergangenen Jahr hatten die TTC'ler das unvollendete Schloss Herrenchiemsee besucht, darum war es nur konsequent heuer das von König Ludwig II. vollendete Schloss Linderhof zu besichtigen. Auch Linderhof spiegelt die intensive Hinwendung König Ludwigs II an die französische Bourbonen-Dynastie deutlich wieder. Schloss und Gartenanlage erinnern an Versailles, der einstigen Residenz des Sonnenkönigs Ludwig XIV.

In welchem Prunk der damalige bayerische König in dem Schloss lebte, konnte bei einer Besichtigung erahnt werden. Den Höhepunkt der Besichtigung bildet der Aufenthalt im ehemals königlichen Schlafgemach mit herrlichem Ausblick auf die Kaskade und den Neptunbrunnen. Das Schloss ist eingebettet in den Park Linderhof. Allein der Park ist schon einen Besuch wert. Die dreistufigen Terrassengärten werden von einem griechischen Rundtempel mit Venusstatue abgeschlossen. Im Park finden sich außerdem exotische Bauwerke wie die Venusgrotte, eine künstliche Tropfsteinhöhle mit See und Wasserfall, der Maurische Kiosk und das Marokkanische Haus.

Voll mit vielen schönen Eindrücken machte man sich auf die Heimreise. In Ettal wurde noch ein Stopp eingelegt. Dabei war Zeit, die berühmte Benediktinerabtei zu besichtigen.

 

Gruppenfoto der TTC Ausflügler

Foto: Maria Kirschenbauer

Bilder zum Ausflug 

 

 

 

“Gesandtschaft” des TTC Lam weilte in Passau

 

Blick auf Passaus „Glanz und Elend” beim Herbstausflug in die Dreiflüssestadt

 Einen doppelten Blick auf Passaus „Glanz und Elend“ erhaschten die Ausflügler des TTC Lam am Samstag. Sie unternahmen einen Herbstausflug in die Dreiflüssestadt Passau. Viel „Glanz“ gab es bei der Erlebnisrundfahrt mit dem Kristallschiff zu sehen. Rund 1,5 Millionen Swarovsky Kristalle sind dem Vernehmen nach auf diesem Luxusschiff verbaut worden. Gut 70.000 der glänzenden Einzelstücke sind allein für den aufwändigen Lüster im Schiffsinneren verwendet worden. Auf der Fahrt durch das bayerisch-österreichische Donautal nach Kasten und wieder zurück konnten die TTC'ler nicht nur das glänzende Ambiente des Schiffes genießen. Sie erhielten auch zahlreiche aktuelle und geschichtliche Informationen rund um Passau und sein Umland.

Wieder festen Boden unter den Füßen, eroberten die Ausflügler die Stadt am Zusammenfluss der Flüsse Donau, Inn und Ilz für ein paar Stunden auf eigene Faust.

Den unbestrittenen Höhepunkt des Ausfluges stellte die „hintergründige“ Passauer Altstadtführung dar. Unter dem Motto „Passaus Glanz und Elend“ wurde die „Gesandtschaft“ des TTC Lam auf unterhaltsamste Art und Weise von der barocken Hofapothekerin Röttler in die Geschichte Passaus eingeführt. Die Hofapothekerin versetzte die gesamte Gruppe nicht nur durch ihren barocken Sprachschatz und ihre stilvolle Kostümierung in die Zeit der Fürstbischöfe zurück. Vielmehr bezog sie immer wieder einzelne Damen und Herren in ihre lebhaften Ausführungen mit ein, so dass man Passaus Glanz und Elend wirklich vor Augen zu haben glaubte.

Gleich bei der ersten Station, dem Passauer Rathaus, sahen sich mehrere Herren aus der Lamer „Gesandtschaft“ zu Fürstbischöfen beziehungsweise zum Passauer Bürgermeister befördert. Bildhaft erzählte die Hofapothekerin mit Hilfe der nun so plötzlich hochdekorierten TTC'ler aus der wechselhaften Geschichte Passaus. Das benachbarte Hotel „Wilder Mann“ war die nächste Station. Hier sind schon so berühmte Persönlichkeiten wie die österreichische Kaiserin Elisabeth, liebevoll Sissi genannt, oder auch Adalbert Stifter und Graf Zeppelin abgestiegen. Das Gebäude war jahrhundertelang das Passauer Stadtrichterhaus und hier befand sich auch der Pranger. Eine TTC'lerin, die es gewagt hatte, dem zum Fürstbischof aufgestiegenen TTC-Ex-Präsident Hans Eiber zu widersprechen, wurde gleich an Ort und Stelle mit den Bestrafungsmethoden des Mittelalters bekannt gemacht. Zur Unterhaltung aller, war die „Verbrecherin“ von da an während der gesamten Stadtführung vom Stigma des Prangers verfolgt. Im weiteren Verlauf wurden der Gruppe unter anderem Türen zu ehemaligen Händlerhäusern geöffnet. Die Bauweise und die reichen Verzierungen zeugten von den guten Zeiten Passaus. Glanz und Elend lagen aber, wie so oft, nah beisammen. In seiner zweitausendjährigen Geschichte wurde die Stadt unzählige Male überschwemmt. Das schlimmste aufgezeichnete Hochwasser war im Jahr 1501. An mehreren Gebäuden der Altstadt sind noch Hochwassermarken zu erkennen. Das Wasser stand für mehrere Tage in der Stadt und den eingeschlossenen Bürgerinnen und Bürgern drohte eine Hungersnot. Auch an dieser geschichtsträchtigen Stelle wurde eine TTC'lerin zur Lebensretterin gekürt. Sie stellte plötzlich eine mutige Bäckermeisterin aus dem Stadtviertel Hals dar, die unter eigener Lebensgefahr den Eingeschlossenen Brot brachte. Dafür darf sie jetzt auf „ewige Zeiten“ abgabenfrei ihr Brot in der Stadt Passau verkaufen. Neben den Überschwemmungen war die Pest ein großer Todbringer für die Passauer Bürger. Da die Pestkranken fürchterlich stanken, glaubte man, der Gestank übertrage die Krankheit. Anhand einer mittelalterlichen Haustür erläuterte die Stadtführerin den Sinn der so genannten „Pesttürchen“. Häuser mit erkrankten Menschen wurden mit Kreuzen gekennzeichnet und die Türen verbarrikadiert. Durch die kleinen Öffnungen an der Tür, eben die Pesttürchen, ließ man den Bewohnern Nahrung zukommen. Und auch hier musste ein bedauernswerter Lamer einen Pestkranken spielen. Nur gut, dass er zum Abschluss der Ausführungen wie durch ein Wunder wieder völlig genesen war.

Zu den Höhepunkten der Führung zählte aber zweifellos die nachgestellte Kaiserhochzeit von Kaiser Leopold und seiner Braut Eleonora von Pfalz-Neuburg. Ein „echtes“ TTC-Paar durfte sich am Inn-Ufer nochmal ein „Ja“ zu hauchen. Ob ihnen, so wie dem Kaiserpaar einst, auch noch zehn gemeinsame Kinder geboren werden, dürfte zweifelhaft sein.

Bilder zum Ausflug

 

 

 

Ausflug zum Chiemsee Juni 2012

 

TTC am Bayerischen Meer

Auf den Spuren König Ludwigs - Vereinsausflug zum Chiemsee

Bei Kaiserwetter wandelten die Ausflügler des TTC Lam am vergangenen Wochenende auf königlichen Spuren. Das „Bayerische Meer“, der Chiemsee, und die Herreninsel mit seinem prächtigen Königsschloss waren das Ziel des diesjährigen Vereinsausfluges. Der Chiemgau bietet so viele wundervolle Ausblicke und Einblicke, dass zweieinhalb Tage Vereinsausflug bei weitem nicht ausreichen um wenigstens eine Teil der Sehenswürdigkeiten, seien es nun landschaftliche oder bauliche, genießen zu können. Aber die TTC'ler wollten es mit dem Besichtigungsprogramm nicht übertreiben. Schließlich war man im Urlaub und nicht auf der Flucht. Vielleicht ergibt sich ein andermal die Gelegenheit, den Chiemgau erneut zu besuchen.

Der Ausflug war heuer nach Jahren der Pause wieder einmal als Radlausflug konzipiert. 21 Radlerinnen und Radler ließen am Freitag Mittag ihre Drahtesel im Radanhänger verstauen. Die Hinfahrt war unterbrochen von der traditionellen Kaffeepause mit selbstgebackenen Kuchen. In diesem Jahr wurden alle Mitreisenden überdies mit einem Schnäpschen bewirtet, hatte doch der Vereinskassier Willi Mühlbauer tags zuvor seinen Geburtstag feiern können. Das Hotel Seeblick in Obing, rund zehn Kilometer entfernt vom Chiemsee, bot den TTC'lern einen perfekten Ausgangspunkt für ihre Unternehmungen. Der Freitag Abend gehörte natürlich König Fußball. Gemeinsam freute man sich mit der deutschen Fußballmannschaft über deren Sieg im Viertelfinale. Am Samstag machten sich die Radler schon am Morgen auf den Weg zum Chiemsee. Dort hatte man unterschiedlich lange Strecken zur Auswahl. Die Sportlichsten umrundeten den gesamten See und fuhren wieder zurück bis Obing, eine Gesamtstrecke von ungefähr 80 Kilometern. Die gemütlicheren Radler zogen es vor, nur bis Bernau zu fahren und sich dort am frühen Nachmittag vom Bus samt Anhänger wieder aufnehmen zu lassen. Für die übrigen Mitreisenden war eine Fahrt mit der Seilbahn auf die Kampenwand organisiert worden. Sie genossen auf rund 1500 Metern die Aussicht auf die imposante Bergwelt und den Chiemgau. Natürlich durften eine Wanderung auf den gut ausgebauten Wanderwegen und eine Einkehr in der Steinlingalm nicht fehlen. Den Abend verbrachten alle gemeinsam im Hotel. Dort war bei herrlichem Wetter ein Grillabend im Freien samt Alleinunterhalter für den TTC organisiert.

Märchenhaft war der Besuch des Schlosses Herrenchiemsee am Sonntagvormittag. Schon früh war man von Obing aus aufgebrochen um den Besucherscharen auf Herrenchiemsee ein wenig zu entgehen. So konnten die TTC'ler noch in Ruhe von Gstadt aus mit dem Schiff auf die Insel übersetzen und dort einen ungestörten Blick auf das prächtige Königsschloss genießen. König Ludwig II von Bayern hatte das Schloss nach dem Abbild von Schloss Versailles errichten lassen. Es wurde das teuerste seiner Schlösser, teurer als die Schlösser Linderhof und Neuschwanstein zusammen. Nach dem Tod König Ludwigs im Jahr 1886 wurde der Weiterbau der zunächst geplanten Gesamtanlage und die Fertigstellung der bis dahin noch unvollständigen Schlossräume eingestellt. So kann den Besuchern heute sowohl die einstige Pracht als auch ein unfertiges Gebäude vorgeführt werden.

Alt und Jung war bei der anschließenden gemeinsamen Schlossführung beeindruckt von den Dimensionen und der Schönheit des Schlosses. Das Prunktreppenhaus sowie das Paradeschlafzimmer und das „echte“ Schlafzimmer des Königs gehörten ebenso zu den Führungshöhepunkten wie der Große Spiegelsaal. Allein dieser Saal hat zusammen mit seinen beiden Nebensälen eine Länge von 98 Metern. Noch ganz geblendet von den Ausmaßen des Schlosses Herrenchiemsee begab man sich anschließend zur Nachbarinsel, der Fraueninsel. Dieses beschauliche kleine Eiland in direkter Nachbarschaft zur Herreninsel bietet ein wahres Kontrastprogramm zum Schloss. Bedeutende Sehenswürdigkeiten sind hier unter anderem das Benediktinerinnenkloster, die aus dem 8. Jahrhundert stammende Torhalle sowie der Kampanile, das Wahrzeichen des Chiemgaus. Läden mit unterschiedlichem Kunsthandwerk sowie diverse Fischräuchereien luden zum Schauen und Kaufen ein.

Voller wundervoller Eindrücke machten sich die TTC'ler schließlich wieder auf die Heimfahrt und freuen sich schon auf den nächsten gemeinsamen Ausflug.

Bildergalerie Teil 1

Bildergalerie Teil 2

 

 

Ausflug nach München Juni 2011

 

TTC-Vereinsausflug in die bayerische Landeshauptstadt

Am verlängerten Fronleichnams-Wochenende unternahmen die TTC'ler ihren diesjährigen Vereinsausflug in die bayerische Landeshauptstadt München. Deutschlands drittgrößte Stadt mit knapp 1,4 Millionen Einwohner bietet derart viele Möglichkeiten für Ausflügler, dass die Reiseplaner des TTC Lam Mühe hatten, eine Vorauswahl für „nur“ zweieinhalb Tage zu treffen. Letztlich sollte aber die Geselligkeit in der Gruppe nicht zu kurz kommen und Raum für eigene Erkundungen in München für jeden Einzelnen bleiben. Die Reisegruppe hatte selbstverständlich die Anfahrt mit dem Bus gewählt. Hans Eiber und Sepp Klingseisen vom TTC Lam jedoch starteten schon am Freitagmorgen mit ihren Fahrrädern und legten die gesamte Strecke von zu Hause nach München auf ihren Zweirädern zurück. Sie waren sogar schon vor der Reisegruppe am gebuchten Hotel und auch am Abend noch putzmunter!

Für den Freitag Abend hatte man bereits im weltberühmten Wirtshaus am Nockherberg reserviert. Ein Aufenthalt im Biergarten war wegen durchwachsener Witterung nicht zu empfehlen gewesen. In dem im Jahr 2003 nach einem Brand wieder neu eröffneten Wirtshaus genossen die TTC'ler ein schmackhaftes gemeinsames Abendessen in stilvollem Ambiente.

Ein individueller Stadtspaziergang rund um den Viktualienmarkt stand am Samstag Vormittag auf dem Plan. Der Viktualienmarkt entstand Anfang des 19. Jahrhunderts als „Kräutlmarkt“ auf dem Gelände des Heiliggeistspitals. Nach und nach wurde daraus der heutige Viktualienmarkt auf dem es einheimische und exotische Lebensmittel zu kaufen gibt.

Freunde schöner Gärten kamen am Nachmittag auf ihre Kosten. Das Nymphenburger Schloss mit Schlossgarten und Botanischem Garten waren anschließend Ziel der Reisenden aus Lam. Der Nymphenburger Schlosspark mit seinem alten Baumbestand und den zahlreichen Wasserwegen lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Im Park sind mehrere Lustschlösschen der einstigen bayerischen Herrscherfamilien zu entdecken. An der Südseite grenzt der Schlosspark an den Botanischen Garten an. Bedauerlicherweise war ein Teil der Gartenanlage durch die Hagelunwetter stark in Mitleidenschaft gezogen. So wiesen die meisten groß blättrigen Pflanzen, wie zum Beispiel die Seerosen, deutliche Hagelschäden auf. Auch die zu dieser Jahreszeit sonst sicher reich blühenden Rosenstauden waren beschädigt. Einen echten Ausgleich hierfür boten die beeindruckenden Schaugewächshäuser des Botanischen Gartens. Auf rund 4500 Quadratmeter Fläche konnten zum Beispiel Trockenheit liebende Pflanzen aus Amerika, Orchideen, Wasserpflanzen, Fleischfressende Pflanzen und viele weitere exotische Schmuckstücke bewundert werden. Den Abend verbrachten die Ausflügler unterschiedlich. Ein Großteil setzte sich unweit des Nymphenburger Schlosses im Biergarten im Hirschgarten zusammen. Andere beschlossen, die Münchener Innenstadt und deren kulturelle Angebote zu erkunden. Wieder andere besuchten das Tollwood-Festival im Olympiapark. So konnte jeder am Sonntag Morgen über eigene und neue Eindrücke berichten. Wissenswertes und Kurioses erfuhren die TTC'ler dann bei der Stadtrundfahrt und der anschließenden Stadtführung. Zur Stadtführung hatte man sich in zwei Gruppen aufgeteilt. Beide Gruppen machten unabhängig voneinander unter anderem einen Abstecher zu Alfons Schuhbecks „Orlando“ und den „Südtiroler Stuben“. Mit einer der Lamer Gruppen ließ sich der Meisterkoch sogar zur Erinnerung vor seinem Lokal fotografieren. Die Freude des Tages wurde ein wenig getrübt, als eine Ausflüglerin im Gewühl der Zuschauermenge zum Münchener Stadtlauf ihre Gruppe verloren hatte. Dank freundlicher und tatkräftiger Mithilfe der Laufmoderatoren von Radio Gong konnte die Dame jedoch schnell und unversehrt wieder zu ihrer Gruppe finden.

Den Sonntag Nachmittag ließ man dann in den Bavaria Filmstudios ausklingen. Eine ausgedehnte Führung durch die Münchener Filmstadt gab interessante Einblicke in die Tricks von Film und Fernsehen. Einen Höhepunkt stellte hier der Besuch des 4D Erlebniskinos dar.

Müde und voller vielfältiger Eindrücke kehrten die TTC'ler nach Hause zurück. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass die beiden fleißigen Radler die Heimfahrt ebenfalls im Bus antraten.

 

 
 

 

 

 

 

Ausflug nach Kelheim / Abendsberg 2010
Befreiungshalle / Kloster Weltenburg / Hundertwasserturm bei Brauerei Kuchlbauer

Hundertwasserturm verzauberte

Gelungener TTC-Herbsausflug – Befreiungshalle und Kloster Weltenburg besucht

Über einen rundum gelungenen Herbstausflug durften sich die Mitglieder des TTC Lam und ihre Mitreisenden am Sonntag freuen. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“, hatte man sich gefragt und einen Tagesausflug zur Befreiungshalle in Kehlheim, das Kloster Weltenburg und den Hundertwasserturm in Abensberg ausgearbeitet.

Bei goldenem Herbstwetter war die Befreiungshalle auf dem Michelsberg bei Kelheim die erste Reisestation des Tages. Der 1863 eingeweihte Rundbau wurde als Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813 bis 1815 und als Mahnmal für die Einheit Deutschlands errichtet. Der „Tag der deutschen Einheit“ war also der passende Tag für einen Besuch dieses kolossalen Bauwerks. Mit einer weiten Sicht in das Donautal wurden diejenigen belohnt, die den Aufstieg über insgesamt 165 Stufen auf die äußere Aussichtsterrasse auf sich genommen hatten.

Nach der Besichtigung trennten sich die Wege der Ausflügler für eine Weile. Einige zogen den ausgedehnten Spaziergang durch die Landschaft zum Kloster Weltenburg vor. Am gegenüberliegenden Ufer angekommen, wurden die Wanderer mit Zillen, flachbodigen motorisierten Booten, zum Kloster über gesetzt. Die restlichen Ausflügler erreichten die Benediktinerabtei mit dem Passagierschiff und schwärmten über die malerische Fahrt durch den Donaudurchbruch. Im Kloster angekommen, lud das herrliche Wetter zum Draußen sitzen ein. Gestärkt mit dem süffigen Klosterbier und einem üppigen Mittagessen wurde die barocke Klosteranlage besichtigt.

Höhepunkt des Tagesausfluges war dann abschließend der Besuch der Kuchlbauer-Brauerei in Abensberg. Der dortige Hundertwasserturm ist seit seiner offiziellen Einweihung im April dieses Jahres ein Anziehungspunkt für Besucher aus Nah und Fern. Der 35 Meter hohe Turm ist nach Plänen des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser gebaut. Die extravagante Architektur und aufwendige Keramikarbeiten machen den Turm zu einem wahren Kunstwerk. Konsequent wurde auch in der Brauerei in der so genannten „Braukunstspur“ mit den typischen Kachelarbeiten im Stil von Hundertwasser gearbeitet. Die Führung durch die Brauerei folgt dieser Kunstspur und fügt Brauhandwerk und künstlerische Kreativität gekonnt zusammen.

 

 

Ausflug zum Tegernsee 2010

Gelungener Ausflug ins Tegernseer Land mit Wanderung am Wallberg

Zweieinhalb Tage Luftveränderung gönnte sich am letzten Wochenende ein ganzer Bus voller TTC-Mitglieder. Als Ziel war das Tegernseer Land ausgewählt worden. Die Vereinswirtin Rita Lemberger vom Lamer „Kirchenwirt“ hatte bei der Vorbereitung der Ausflugsfahrt geholfen, da sie das Tegernseer Land und seine Ausflugsmöglichkeiten gut kennt. Sinnigerweise residierte man in Bad Wiessee bei der dortigen „Kirchenwirtin“, deren Hotel unterhalb der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt steht. Am Anreisetag lockte wundervolles Abendwetter die TTC-ler nach dem gemeinsamen Abendessen aus dem Haus. Die Möglichkeiten für einen Spaziergang waren vielfältig. Die meisten wählten wohl einen Spaziergang zum nahe gelegenen Tegernsee. Einige ließen sich vom wunderschönen Bergfriedhof beeindrucken. Auf dem malerischen Friedhof direkt bei der Bad Wiesseer Pfarrkirche liegen einige berühmte Persönlichkeiten begraben. Unter anderem der Winter-Erstbesteiger der Eiger Nordwand, Toni Kinshofer, der berühmte deutsche Komponist Franz Grothe, die Volksschauspielerin Katharina de Bruyn und der ehemalige deutsche Landwirtschaftsminister Dr. Josef Ertl. Ein paar TTC-ler wollten ihr Glück gar in der örtlichen Spielbank versuchen.

Der Samstag war der „Wandertag“ des Wochenendes. Mit der Gondelbahn fuhr man zum Tegernseer Hausberg, dem Wallberg. Der Wallberg zeigte sich vom Quartier in Bad Wiessee aus als Tafelberg. Beim Ausstieg aus der Gondelbahn, auf 1620 Meter, bot sich ein anderes Bild. Der Wallberg-Gipfel liegt auf 1722 Meter über dem Meeresspiegel. Der Aufstieg auf den Gipfel war schweißtreibend und verlangte den Wanderern allerhand Geschicklichkeit ab. Trotzdem ließen sich viele den Gipfelsturm nicht entgehen. Der Wallberg bietet einen wundervollen Ausblick auf das Tegernseer Tal. Natürlich war ein Abstecher zum Wallberg-Kirchlein Pflicht für die Ausflügler. Später am Vormittag trennten sich die Wege der TTC-ler. Die Wanderer machten sich auf verschiedenen Routen auf ins Tal, dabei war auch die ein oder andere Alm-Einkehr fest eingeplant. Der Weg ins Tal führte unter anderem an zwei wildromantischen Wasserfällen vorbei.

Die Nicht-Wanderer unter den Ausflüglern fuhren mit der Gondelbahn zurück ins Tal um später in Kreuth spazieren zu gehen.

Am Abend war im Hotel ein gemütliches Beisammensein mit musikalischer Unterhaltung organisiert. Die TTC-ler taten das ihre zum Gelingen des Abends dazu, indem sie dem Musiker neue Lieder lernten und reihum Witze erzählten.

Natürlich durfte am Sonntag eine Schifffahrt auf dem Tegernsee nicht fehlen. Zuvor jedoch unternahm man einen ausgedehnten Spaziergang auf dem Tegernseer Höhenweg. Der vier Kilometer lange Höhenweg führt von Gmund aus zur Ortschaft Tegernsee. Immer wieder offenbaren sich dabei wunderbare Blicke auf den See und die malerische Umgebung. Der Schifffahrt auf dem Tegernsee schloss sich eine abschließende Einkehr in das berühmte Tegernseer Bräustüberl an.

 

 

 

 

Herbstwanderung

 

Wanderung am 27.09.2009 zu den Einödhofen

Am Sonntag der Bundestagswahl stand dieses Jahr anstatt eines Herbstausfluges ein Wandertag auf der Tagesordnung. Das Ziel waren die Einödhofe des Lamer Winkels. Nach der Wahl war um 1/2 10 Uhr Abmarsch bei der Schule in der Ginglmühler Straße. Über Frahelsbruck ging es bis zum Eingang in das Arracher Moor. Auf dem neu eingerichteten "Natur Arts Park" durch das Moor wanderten die 10 Teilnehmer zum Gut Kless und dann den Klessbach entlang rauf nach Ottmannszell. Zwischen dem Pfeffer-Hof und dem Dachs'n-Bauern führt die Forststraße rauf nach Vorderöd. Dort kehrten die TTC'ler ein. Das Mittagessen dauerte wegen des herrlichen Sonnenscheins etwas länger. Auf dem Postbotensteig gingen wir vorbei beim Veitbauern in Hinteröd rüber zur Einkehr in Hinterwaldeck. Nach einer ausgedehnten Kaffeepause machten wir uns wieder zurück auf den Weg über Lissen zurück nach Lam. Ein wunderschöner Wandersonntag, der etwas mehr Teilnehmer hätte vertragen können ging zu Ende.

 

 

 

Ausflug zum Monte Kaolino 2009

 

TTC-Jugend:  Ausflug zum Monte Kaolino

Ein schneeweißer Sandberg, der Monte Kaolino bei Hirschau, war das Ziel des diesjährigen Jugendausflugs des TTC Lam. Mit einem Bus voller Kinder und Jugendlicher, die zum Großteil von ihren Eltern begleitet wurden, startete die TTC-Jugendleiterin Doris Manhardt zum Monte Kaolino. Das Wetter spielte mit und so konnten die TTC-Ausflügler das reichhaltige Angebot auf dem und rund um den rund 120 Meter hohen Sandberg vielfältig nutzen. Ein Freizeitpark mit Dünenfreibad und selbstverständlich die zahlreichen Vergnügungen auf dem Sandberg ließen keinerlei Langeweile aufkommen. Vom Skifahren bis zum Sommerrodeln war auf dem Berg allerhand geboten.

 

 

Ausflug nach Linz 2009

 

TTC-Ausflug führte nach Linz und Bad Schallerbach

Der TTC Lam unternahm heuer seinen Vereinsausflug in die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz. Die sympathische Stadt an der Donau hat rund 190000 Einwohner und wurde 2005 ausgewählt im Jahr 2009 zusammen mit der litauischen Stadt Vilnius Europäische Kulturhauptstadt zu sein. Bereits vor dieser Wahl hatte die Industriestadt Linz kulturelle Ambitionen und setzte nicht zuletzt mit dem Bau des Ars Electronica Centers, einem Zukunfts- und Technologiemuseum, und des extravaganten Lentos Kunstmuseums bereits Maßstäbe. Linz hat eine lange Geschichte. Die Römer errichteten bereits im ersten Jahrhundert nach Christus hier ein Kastell mit Namen Lentia. Der Name Linz tauchte erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 799 auf. Eine blühende Textilindustrie und der Salzhandel brachten der Stadt Wohlstand. Der österreichische Komponist Anton Bruckner hat 13 Jahre als Domorganist in Linz gelebt und gearbeitet. Das Linzer Konzert- und Kongresszentrum wurde nach ihm benannt. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Linz zu einer Rüstungsstadt und erlebte Ende des Krieges umfangreiche Zerstörungen durch Fliegerangriffe. Erst spät hat sich die Stadt mit ihrer nationalsozialistischen Geschichte auseinander gesetzt. Als Europäische Kulturhauptstadt hat Linz heuer ein Projekt gestartet, bei dem im Stadtgebiet an Orten mit Bezug zur NS-Zeit mit großformatigen Schablonen am Boden Informationen zu dem Ort aufgesprüht wurden. All das und vieles mehr erfuhren die TTC-Ausflügler bei einer Stadtführung durch Linz.

Quartier hatten die Lamer im Bahnhofsviertel im Hotel „Zur Lokomotive“ bezogen. Von dort aus war es nur ein kurzer Spaziergang zum Linzer Volksgarten, bei dem am Reisewochenende an zwei Abenden das Linzer Brucknerorchester Klassikkonzerte mit dem Titel „Frischluftklassik“ gab. Ein Großteil der TTC-Ausflügler nutzte diese Gelegenheit zum Besuch der klassischen Konzerte bei freiem Eintritt. Jedoch konnte man in Linz auch andere kulturelle Abendvergnügungen erleben und das Angebot musikalischer Stilrichtungen war vielfältig.

Am Samstag Vormittag ließ man sich in besagter Stadtführung gerafft über Geschichte und Kultur der Stadt informieren. Anschließend war schon wieder Möglichkeit geboten, die Attraktionen der Europäischen Kulturhauptstadt zu nutzen. Einige besuchten den so genannten Höhenrausch, bei dem in sieben Stationen Kunst hoch über den Dächern der Stadt präsentiert wird. Auch ein Riesenrad ist dabei auf einem Linzer Parkdeck aufgebaut worden. Andere wollten sich das moderne Lentos-Museum direkt an der Donau nicht entgehen lassen. Wieder andere genossen einfach nur die Stadt und das rege Treiben am zentralen Hauptplatz, der attraktiver Mittelpunkt des Altstadtkerns ist. Bei einem Besuch in Linz darf natürlich ein Abstecher zum berühmten Pöstlingberg nicht fehlen. Der Grottenbahn mit ihrer Märchenwelt waren die Ausflügler schon entwachsen, da war ein Besuch in der Wallfahrtsbasilika „Sieben Schmerzen Mariä“, dem Wahrzeichen von Linz, schon eher passend. Dort wurde man sogar Zeuge einer festlichen Trauung. Das Aussichtsplateau unterhalb der Kirche bot einen beeindruckenden Blick über die Stadt. Unterhalb der Basilika am Pöstlingberg gibt es sogar einen „Kirchenwirt“. Es ist zwar nicht der Ehrenvorsitzende des TTC Lam, Ulrich Lemberger, der dort einen Ableger seines Lamer Gasthauses betreibt, trotzdem statteten etliche Ausflügler dem österreichischen Kirchenwirt gerne einen Besuch ab.

Am Sonntag wollte man die oberösterreichische Landesgartenschau im nur wenige Kilometer entfernten Bad Schallerbach besuchen. Eine Zeit lang war es den TTC'lern auch vergönnt, die Gartenanlage zu genießen. Aber ein heftiger, lang anhaltender Regenschauer machte dem Gartenbesuch ein jähes Ende. So blieb nichts anderes übrig, als sich unter Dach zu flüchten. Aber trotzdem konnte man aus Österreich schöne Eindrücke mit nach Hause nehmen.

 

 

 

 

Ausflug nach Krumau 2008

 


Auf den Spuren der Rosenberger und Schwarzenberger. TTC Lam machte seinen Herbstausflug nach Krumau in Südböhmen
 

 Die Weltkulturerbestätten scheinen den TTC’lern besonders am Herzen zu liegen. Im Frühjahr haben sie die weltberühmte Würzburger Residenz, Weltkulturerbe seit 1981, besucht. Zum Herbstausflug zog es sie nach Krumau in Südböhmen. Das dortige historische Zentrum der Stadt ist seit 1992 ebenfalls als UNESCO Kulturdenkmal eingestuft.

Und wie schon beim Ausflug nach Würzburg hat der TTC-„Reisebeauftragte“ Willi Mühlbauer auch für die Südböhmen-Fahrt wieder einen kompetenten Reiseführer gewinnen können. Rudi Spörl hat den Verein bereits mehrere Mal begleitet und bereicherte die zweitägige Fahrt auch dieses mal mit kompetentem und interessantem Wissen rund um Land und Leute, Geschichte und Kultur.

Die Geschichte Südböhmens ist geprägt von den Adelsgeschlechtern der Rosenberger und später der Schwarzenberger. Die Rosenberger zählten zu den ältesten und bedeutendsten Familien Böhmens. Die Mitglieder der Adelsfamilie hatten viel Macht und Ansehen. Die Burg von Krumau ging im Jahr 1302 an die Rosenberger. Das Adelsgeschlecht residierte hier 300 Jahre. Das Schloss verwandelten sie in dieser Zeit in eine prunkvolle Renaissanceresidenz. Auch die Stadt wandelte sich, Baustil und Häuserschmuck waren Zeichen für die Blütezeit der Moldau-Stadt.

Bereits seit dem 16. Jahrhundert wurden unter der Herrschaft der letzten Herren von Rosenberg Bären im Schloss gehalten. Die Bären sollten auf eine Verwandtschaft mit einem alten italienischen Adelsgeschlecht hinweisen. Die Bären sind heute im Bärengraben beim Eingang in den zweiten Schlosshof untergebracht.

Nach den Rosenbergern folgte in Krumau eine unrühmliche Herrschaftszeit der Habsburger. Im Jahr 1622 gingen Schloss und Land an die Fürstenfamilie von Eggenberg. In dieser Zeit brachten gesellschaftliche Ereignisse erlesene Gäste in das Schloss und vollendeten das prunkvolle Gepräge des Adelssitzes. In diese Hochzeit fiel auch die Errichtung des barocken Schlosstheaters sowie des Lustschlösschens Bellaria im Schlossgarten.

Nach 1719 trat das Adelsgeschlecht der Fürsten von Schwarzenberg ihr Erbe in Krumau an. Bis zum Jahr 1947 war das Krumauer Schloss im Besitz dieser Familie. Mitglieder der Schwarzenberg’schen Familie gestalteten Teile des Schlosses nach Rokokoart um und ließen den Schlossgarten annähernd dem heutigen Aussehen ändern. Im oberen Gartenbereich steht mit einem drehbaren Zuschauerraum jedoch eine neuzeitliche Konstruktion. In Sommernächten erlaubt diese das außergewöhnliche Erlebnis einer Theatervorstellung in der freien Natur.

Stadt Krumau verdankt ihr gut erhaltenes mittelalterliches Aussehen einer Zeit ökonomischen und kulturellen Abschwungs am Anfang des 19. Jahrhunderts. Zu Zeiten des Eisernen Vorhangs gab es außerdem wegen der Randlage und fehlender Industrialisierung keine Protzbauten oder hässliche Funktionsgebäude in der Innenstadt.

Den Charme des Moldau-Städtchens erkundeten die Ausflügler jedoch erst am Samstag Nachmittag und Sonntag Vormittag mit Stadt- und ausgedehnter Schlossführung.

Zunächst besuchte man Prachatice (Prachatitz). Prachatitz war im 16. Jahrhundert dank des Salzhandels eine der reichsten Städte Böhmens. Die dortige Kirche St. Jakob mit ihrem dreischiffigen Innenraum mit Netzgewölbe und ihrer reichen Ausstattung beeindruckte ebenso wie die Fronten zahlreicher Gebäude im historischen Stadtkern. Die Häuserfronten sind mit so genannten Sgraffiti, einer kunstvollen Technik zur Bearbeitung von Wandflächen durch Auflage verschiedener Putzschichten, und Hell-Dunkel-Malereien verziert.

Einem weiteren UNESCO Weltkulturerbe, dem Dörfchen Holasovice (Hollschowitz), galt ein ausgedehnter Abstecher. Das historische Dorf ist ein Paradebeispiel des südböhmischen „Bauernbarock“. Die Gebäude stammen aus dem 19. Jahrhundert und wurden nach 1990 aufwändig restauriert. 

Eine für den Sonntag geplante Besichtigung der Burg Rosenberg fiel kurzfristig ins Wasser. Statt dessen besichtigte man ausführlich das Zisterzienserkloster Vyssi Brod (Hohenfurt) mit seiner beeindruckenden Barockbibliothek und der Klosterkirche mit vier Kapellen. Das Gotteshaus ist der Himmelfahrt Mariens gewidmet. Das Hauptaltarbild wird während des Jahres, je nach der liturgischen Zeit, viermal gewechselt.

Der Sage nach ließ Wok von Rosenberg das Kloster errichten. Er musste, um zu einer kleinen Kirche zu kommen, die Moldau durchreiten. Da der Fluss gerade Hochwasser führte, geriet der Adlige in Lebensgefahr. So gelobte er, an der Stelle des Kirchleins ein Kloster zu gründen, wenn er dem Tod entginge.

Nach dieser letzten Besichtigung machte man sich entlang des Lipnostausees auf den Heimweg. Letzte Station wurde in Horni Plana (Oberplan) eingelegt. Die Stadt ist der Geburtsort von Adalbert Stifter und es bestand die Gelegenheit, das Adalbert-Stifter-Zentrum zu besuchen.

 

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Berchtesgaden 2007

 

Unter Tage und hoch am Berg

TTC’ler verbrachten in Berchtesgaden ein herrliches Wochenende

Die Herbst- und Wanderfahrt des TTC Lam führte heuer am zweiten Oktoberwochenende nach Berchtesgaden. Nur knapp 30 Mitglieder nahmen an der Ausflugsfahrt teil. Aber alle waren begeistert von den angesteuerten Zielen und der beeindruckenden Natur im Berchtesgadener Land.

Der Königssee, eingebettet zwischen Jenner, Watzmann und Hagengebirge, war eines der Hauptziele der Ausflugsfahrt. Eines der elektrisch getriebenen Fahrgastschiffe brachte die Lamerer zur Halbinsel St. Bartholomä mit der berühmten Kirche aus dem Jahr 1134. Natürlich wurde während der Fahrt ein Zwischenstopp für das berühmte Echo vom Königssee eingelegt. Einige Reiseteilnehmer setzten die Fahrt mit dem Schiff bis nach Salet, am oberen Seeende, fort. Eine weitere Gruppe hatte sich für eine Wanderung vom Jenner zum Königssee entschieden. Von der Mittelstation der Jennerseilbahn aus führte sie der Weg bis zur „Kessel“-Haltestelle an den Königssee. Dort wurden auch sie von einem der Schiffe aufgenommen und wieder nach Schönau gebracht.

Beim abendlichen gemütlichen Beisammensein im Sporthotel Seimler in Berchtesgaden stellten die TTC’lerinnen und TTC’ler ihre „Griawigkeit“ unter Beweis. Zusammen mit einer weiteren Reisegruppe genoss man Musik und Tanz bis in die späten Abendstunden.

Unter Tage sollte es am Sonntag für die Reisenden gehen. Das Salzbergwerk in Berchtesgaden ist ein Touristenmagnet und zog auch die Lamerer an. Nicht alle waren voller Vorfreude auf den Bergwerksbesuch. Die zu erwartende Rutschpartie in die Tiefen des Berges schreckte Einige ab. TTC-Präsident Hans Eiber stellte sich jedoch als sicherer „Vorrutscher“ für die ängstlicheren Reiseteilnehmerinnen zur Verfügung und so konnten alle an der Zeitreise durch das Salzbergwerk teilnehmen. Die Salzkathedrale und der Spiegelsee werden den Reiseteilnehmern noch lange unvergesslich bleiben.

War das Wetter bei der Einfahrt in das Salzbergwerk noch trübe und wolkenverhangen gewesen, so erwartete die Ausflügler bei der Ausfahrt ein wolkenloser, strahlendblauer Himmel. Dieses Kaiserwetter war wie gemacht für den letzten Teil der Ausflugsfahrt, den Abstecher zum Kehlsteinhaus.

Ab dem Obersalzberg musste in Spezialbusse umgestiegen werden. Nur diese Spezialbusse dürfen auf der berühmten Kehlsteinstraße fahren. Gut hundert Höhenmeter unterhalb des Gipfels endet die Straße. Ein 124 Meter langer Stollen führt in das Innere des Berges zu einem feudalen Aufzug. Dieser Lift endet nach ebenfalls 124 Metern und der kurzen Fahrzeit von nur 41 Sekunden oben im Kehlsteinhaus.

Allein Ausblick vom Kehlstein aus in Richtung der Alpen und zum Königssee war eine Reise wert. Am Vormittag desselben Tages hatte am Kehlstein eine Heilige Messe stattgefunden und der Gebirgs- und Trachtenerhaltungsverein „D’Kehlstoana“ hatte daran teilgenommen. Am Nachmittag gaben die Vereinsmitglieder mit Schuhplattlern und Tanz im Kehlsteinhaus Kostproben ihres Könnens.

Auf der abendlichen Heimfahrt machten die Lamerer in Eggenfelden in „unserem Wirtshaus“ einen letzten Stopp, bevor man gut und voller schöner Eindrücke wieder zu Hause ankam.

 

 

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Jugendausflug 2007

Nürnberger Zoo

Per Doppeldecker in den Zoo – TTC-Jugend flog aus

Was für die erwachsenen TTC’ler recht ist, kann den Kindern und Jugendlichen des Vereins nur billig sein. Nur eine Woche nach dem TTC-Vereinsausflug fand der Jugendausflug des Vereins statt. Die Resonanz war derart groß, dass man einen Doppeldecker-Bus hatte chartern müssen. Der Nürnberger Zoo war als Ziel ausgewählt worden. Mit großem Wetterglück gesegnet wurde es für alle Kinder und ihre Familien ein ausgesprochen schöner Tag. Zu den Höhepunkten des Zoobesuchs gehörte sicherlich die Delfinschau. Fasziniert waren die Kinder aber auch je nach Alter von den Eisbären, den Seelöwen oder dem Kinderzoo.

 

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Vereinsausflug nach Dinkelsbühl
2007

Bayern hat wunderschöne Fleckerl

TTC’ler besuchten Dinkelsbühl und machten einen Abstecher zum Brombachsee

Dass man in nur drei Stunden Fahrzeit ein wunderbares Reiseziel erreichen kann, bewiesen die TTC’ler bei ihrem Vereinsausflug am vorigen Wochenende in die Große Kreisstadt Dinkelsbühl. Die an der Romantischen Straße gelegene Stadt mit ihrem gut erhaltenen spätmittelalterlichen Stadtkern war den Ausflüglern aus Lam ein hervorragender Gastgeber. Um den Ausflug so richtig genießen zu können, hatte man sich entschlossen, bereits am frühen Freitag Nachmittag zu starten. Man nahm sich unterwegs Zeit für eine ausgiebige Kaffeepause und erreichte Dinkelsbühl trotz alledem noch früh genug, um sich noch vor dem Abendessen ein wenig umzuschauen. Ein Großteil der Reiseteilnehmer war innerhalb der Stadtmauern im Hotel Goldene Kanne untergebracht. Die Übrigen logierten nur wenige Gehminuten davon entfernt knapp außerhalb des Segringer Tores, eines der vier Stadttore Dinkelsbühls. Einen ersten Vorgeschmack auf die Stadt, ihre Geschichte und vor allem ihre Gastwirtschaften gab ein abendlicher Rundgang mit dem Dinkelsbühler Nachtwächter. Das Schöne an dessen Beruf ist zweifellos, dass der Nachtwächter von einer ganzen Reihe von Gastwirtschaften mit Getränken versorgt wird. Vor etlichen Eingängen der zahlreichen Wirtshäuser Dinkelsbühls blieb der Nachtwächter stehen, um auf seinem Horn zu blasen und die abendliche Stunde zu verkünden. Ein Glas Wein hier, ein Limo dort waren der Lohn für den Nachtwächter. Der teilte jedoch großzügig mit den am Rundgang teilnehmenden Gästen und unterhielt sie außerdem mit Geschichten aus der Geschichte der Stadt.

Das Ende des Rundgangs erlebten die meisten TTC’ler jedoch nicht mehr mit. Man wurde von einem schweren Regenschauer überrascht und rettete sich in die umliegenden Gastwirtschaften.

Die noch fehlenden Geschichten von Dinkelsbühl hörten und erlebten die Lamerer am Samstag Vormittag bei einer interessanten und unterhaltsamen Stadtführung. Im historischen Spitalhof wurde man von einer Marketenderin mit Wein bewirtet und ein Mitglied der Dinkelsbühler Knabenkapelle spielte vom Faulturm herunter mit der Trompete auf. Weitere Stationen des Rundgangs waren unter anderem das imposante Münster St. Georg, das Rothenburger Stadttor und der Rothenburger Weiher, der mit seiner malerischen Anlage zu dieser Zeit von mehreren Brautpaaren als Fotoplatz genutzt worden war.

Das Wetter ließ am Samstag zu wünschen übrig. Sonne und Regenschauer wechselten ständig. Knapp 30 der Reiseteilnehmer hatten im Busanhänger ihre Fahrräder mitgebracht. Für den Nachmittag war eine erste Radlrundfahrt vorgesehen. Die ganz „Eisernen“ unter den Sportlerinnen und Sportlern ließen sich vom Wetter nicht schrecken und erlebten Dinkelsbühl und Umgebung vom Drahtesel aus.

Die Übrigen „erklommen“ den höchsten Berg Mittelfrankens, den Hesselberg. Mit knapp 690 Metern über Null kann der Hesselberg in Höhe nicht mit Osser und Arber konkurrieren. Die waldfreie Hochfläche der sogenannten Osterwiese lud jedoch wunderbar zum Wandern ein. Der Ausblick vom Hesselberg aus lohnte allemal, man konnte sogar die Zugspitze sehen.

So richtig sportlich wurde es für die meisten TTC’ler am Sonntag. Schon am Vormittag startete man mit den Rädern vom Altmühlsee aus in Richtung des Brombachsees. Wundervoller Sonnenschein und angenehme Temperaturen waren die Begleiter auf der Fahrt. Der malerisch gelegene Brombachsee mit seinen vielen Freizeitangeboten ist auf einem sehr gut erschlossenen Radwegenetz erreichbar und umrundbar. Mit den übrigen Ausflüglern trafen die Radler erst am späten Nachmittag wieder zusammen. Für sie war ein Rundgang auf der Vogelinsel im Altmühltal und eine Schifffahrt auf dem Brombachsee organisiert worden. Im Verlauf der 1 ½ stündigen Schifffahrt mit Europas erstem und größtem Fahrgast-Trimaran auf einem Binnensee erfuhren die Ausflügler aus Lam viel über die Geschichte des Sees. Er bildet das Herzstück des Fränkischen Seenlandes und dient vor allem der Wasserregulierung für das regenarme Nordbayern sowie dem Hochwasserschutz und der Freizeiterholung. Unterschiedliche wasserwirtschaftliche Verhältnisse in Bayern hatten den Bayerischen Landtag 1970 veranlasst, ein Überleitungssystem vom wasserreichen Süden in den wasserarmen Norden Bayerns zu beschließen. Die Arbeiten daran dauerten von 1975 bis 1999.

Nach zweieinhalb Tagen in fränkischer Gastfreundschaft war man sich einig: Bayern hat wunderschöne Fleckerl!

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Vereinsausflug nach Prag

Unser Vereinsausflug führte uns heuer in die Hauptstadt der Tschechischen Republik Prag. Start war am Freitagnachmittag um 14.00 Uhr. Unser Busfahrer Werner chauffierte uns über den Grenzübergang Furth i. W.-Schafberg ins Nachbarland Tschechien. Über Horšoveský Týn (Bischofteinitz) fuhren wir nach Pilsen. Dort stieg unser Tschechienexperte Rudi Spörl zu, der uns die folgenden drei Tage begleitete, und mit seinem enormen Wissen über Land und Leute den Ausflug zu einem interessanten Erlebnis werden ließ. Auf der ersten Autobahnraststätte nach Pilsen machten wir eine kurze Paus mit Kaffee und Kuchen. Vorbei an der Industriestadt Beroun fuhren wir über den „Weißen Berg“, bekannt durch die Schlacht am „Weißen Berg“, in der 1620 die Böhmischen Stände unter König Friedrich v. d. Pfalz dem Kaiserlichen Heer von Ferdinand II unterlagen, in das Zentrum von Prag. Der Auftakt in das umfangreiche Programm war eine Schifffahrt auf der Moldau. Bei einem erstklassigen kalt-warmem Buffet auf dem Schiff bestaunten wir die Sehenswürdigkeiten von Prag. Nach dem Bezug der Zimmer im ****-Hotel Pyramida machten wir noch einen Abendspaziergang zum Hradschin und genossen einen Blick auf Prag bei Nacht, bevor wir bei einem Schlummertrunk auf der Hotelterrasse den Tag ausklingen ließen.
Am Samstag erwartete uns bei Temperaturen um die 30 Grad ein anstrengender Tag. Um 09.00 Uhr trafen wir uns bei der Loretokirche mit unserer Stadtführerin Olga. Mit ihr marschierten wir zur Prager Burg, wobei sie uns nicht nur die Geschichte Prags näher brachte, sondern uns auch auf interessante Kleinigkeiten aufmerksam machte, an denen man sonst ohne Beachtung vorbeiläuft. Leider war der Veitsdom wegen einer Priesterweihe für Gruppen nicht zugänglich. Nach der Burg führte uns Olga durch die Kleinseite zur Karlsbrücke. Auf der anderen Seite der Moldau in der Prager Altstadt machten wir Mittagspause. Anschließend noch ein Spaziergang durch die Karlsgasse zum berühmten Altstädter Rathaus mit der astronomischen Uhr. Nach einer Stunde zur freien Verfügung schlenderten wir durch die Pariser Straße zum Bus, der uns zurück ins Hotel brachte.
Nachdem auch Klinsmann & Co die Fußballfans glücklich gemacht hatte, gingen wir zum Abendessen auf den Petrin-Hügel. Von der Terasse des Lokals hatte man einen herrlichen Blick hinüber zur Burg und hinunter über die gesamte Stadt. Danach stand für einen Teil Kultur auf dem Programm. Im Schwarzen Theater „Ta Fantastika“ begeisterte die Vorstellung „Alice im Wunderland“. Der Rest erkundete Prag bei Nacht. Beim Heimweg kehrten wir noch im Kloster Strahov ein. Im Wirtshaus war eine Hochzeitsfeier mit Musikkappelle. Trotz ca. 8 Stunden Fußmarsch an diesem Tag tanzten noch einige zu böhmischer Musik.
Am Sonntagvormittag zeigte uns Olga noch die Prager Neustadt und die Josephstadt mit dem jüdischen Friedhof und den zahlreichen Synagogen. Nach der herzlichen Verabschiedung von unserer Reiseführerin Olga brachte uns der Bus nach Pilsen zum Mittagessen. Anschließend sagte uns Rudi bei einem kleinen Stadtspaziergang alles Wissenswerte über das Stadtzentrum von Pilsen. Von der Aussichtsplattform vom Turm (mit 102 m der höchste Kirchturm der Tschechischen Republik) der Bartholomäuskathedrale war der Ausblick gigantisch. Die Abschlussbrotzeit im Restaurant von „Plzeňský Prazdroj“ (Pilsner Keller) setzte den würdigen Schlußpunkt unter einen unvergessenen Ausflug. Unser Busfahrer Werner brachte uns wieder sicher zurück nach Lam.

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Herbstausflug nach St. Ulrich am Pillersee
Oktober 2006

 


TTC’ler gönnten sich ein Wanderwochenende

Herbstausflug nach St. Ulrich am Pillersee – Wanderungen und gemütliches Beisammensein

Auf die „alte“ Heimat der Lamerer waren viele TTC’ler schon lange neugierig gewesen. Der Ort, aus dem vor mehr als 725 Jahren die ersten Siedler nach Lam gekommen waren, zieht die Lamerer in den letzten Jahren in Scharen an. Nun gesellten sich auch die Mitglieder des TTC Lam bei ihrem Herbstausflug zu den Besuchern des malerischen Ortes im Pillerseetal.

Der Vereinskassier Willy Mühlbauer kann St. Ulrich nach mehreren Besuchen mittlerweile als seine „zweite Heimat“ betrachten und ist dort bereits mit etlichen Bürgern bekannt und befreundet. So war es für ihn ein Leichtes, die Organisation des Herbstausfluges zu übernehmen und ein ansprechendes Programm auf die Beine zu stellen. Der Reiseleiter hatte umsichtig für alle Wetterlagen vorgesorgt und ein Ausweichprogramm für den Fall erarbeitet, dass es mit dem erhofften Bergwetter nichts wird. Der Wettergott war den TTC’lern jedoch hold und bis auf einige Nebelschwaden am Samstag, konnte die Wanderfreude nichts trüben.

Doch zunächst wartete im Weiler Adolari, an der nördlichen Seespitzes des Pillersee, im Gasthaus St. Adolari ein Weißwurstfrühstück auf die Ausflügler. Die benachbarte St. Adolari-Kapelle, ein aus dem Jahr 1407 stammendes Gotteshaus, war nach der Brotzeit allemal einen Besuch wert.

Am Nachmittag fuhr man die Höhenstraße in das Steinplattegebiet. Je nach persönlicher Fitness erwanderten die Reiseteilnehmer verschiedene Almen auf der Steinplatte. Leider war die Aussicht sehr getrübt, so dass ein Rundblick auf das Pillerseetal verwehrt blieb.

Nach der abenteuerlichen Rückfahrt auf der Höhenstraße erkundeten die Lamerer noch ein wenig den Ort. Besonders die Pfarrkirche St. Ulrich und der umliegende Friedhof hatte es den Besuchern angetan. Auf den schmiedeeisernen Kreuzen tauchten bekannte Namen wie Foidl, Bergmann und Baumann auf.

Untergebracht in zwei Pensionen trafen sich die TTC’ler zum gemeinsamen Abendessen im „Platzerl“ wieder. Das italienische kalt-warme Buffet war ganz nach dem Geschmack der Lamerer und so mancher Tropfen köstlichen Rotweins rann durch die Kehlen der Ausflügler. Der Vizebürgermeister von St. Ulrich, Mario Horngacher, gesellte sich nach dem Essen zu der Gruppe und ein ausgedehntes gemütliches Beisammensein schloss sich dem Abendessen an. Einige ganz Unermüdliche ließen die Nacht im „Wildschütz“, der einzigen Disco von St. Ulrich, ausklingen.

Der Sonntagmorgen bezauberte mit herrlichem Sonnenschein. Die meisten Reiseteilnehmer hatten sich für eine Wanderung zur Lindtalalm entschlossen. Die übrigen Ausflügler spazierten am Pillersee entlang, besichtigten das Latschenbad oder die Pfarrkirche.

Der Weg auf die Lindtalalm führte eine Stunde über steile Almwiesen mit herrlichem Blick auf die gegenüberliegenden Berge. In der Jausenstation gönnte man sich zünftige Brotzeiten und ein Mitglied der Reisegruppe half den Wirtsleuten sogar beim Spülen. Nach dem Abstieg machte ein heftiger Schreck die unterhaltsamen Stunden jedoch fast zunichte. Man hatte einen Reiseteilnehmer schlafend auf der Alm zurückgelassen! Unter tatkräftiger Mithilfe der Vermieterin Erika Geisler konnte man den Vermissten jedoch innerhalb einer Stunde wieder aufatmend in die Arme schließen.

Nachdem die Vermisstensuche so ein gutes „Happyend“ gefunden hatte, konnte die Heimreise angetreten werden. Die TTC’ler wird wohl bald einmal wieder die Wanderlust packen und mal will St. Ulrich einen erneuten Besuch abstatten.

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Wanderung auf den Großen Arber


Wandertag des TTC
Am Sonntag, 16.10.2005 war Wandertag des TTC "Osserbuam" Lam. Für diesen Ausweichtermin hatte Petrus bestes Wanderwetter mit Sonnenschein gemacht. Die 15 Frau/Mann starke Wandergruppe stieg von Bodenmais über die Rißlochfälle zum Großen Arber hinauf. Nach einer gemütlichen Einkehr mit Mittagessen im Arberwirtshaus folgte der Abstieg über die Seewand zum Großen Arbersee. Bei Kaffee und Kuchen fand die Wanderung ihren Ausklang bevor mit den Autos wieder zurück nach Lam gefahren wurde.

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